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Einige Informationen über die Ibogapflanze
Iboga
ist eine afrikanische Pflanze, welche zu einem ganz bestimmten sozialen
Kulturrahmen gehört.
Immer
mehr haben Menschen aus der westlichen Kultur die Möglichkeit mit dieser ”
heiligen” Pflanze in Kontakt zu treten.
Natürlich
kann man sich die Frage stellen, wie ein Mensch aus unserer hochindustriellen
und und unspirituellen Gesellschaft mit solch einer Erfahrung umgehen wird.
Aus
den Zeugenaussagen geht hervor, dass diese Erfahrung eine Gelegenheit, ein
Geschenk ist, den tiefen Sinn des Lebens wiederzuentdecken.
Wir
sehen in Iboga die Gelegenheit ein Fenster zu öffnen, welches uns eine andere
Welt zeigt. Eine andere Welt, die auch unsere ist und keinesfalls fremd ist.
Diese Erfahrung zwingt uns keinesfalls eine neue Kultur oder einen neuen
Glauben anzunehmen, sondern bringt die Person sich selbst nahe.
Unsere
Gesellschaft ist zu einer spirituellen Wüste geworden.
In
dieser aktuellen “Notfallsphase” ist vielleicht Iboga eine Chance für uns,
etwas uns Verlorengegangenes wiederzufinden.
Aber
trotzdem warnen wir; Iboga ist mit Sicherheit eine Hilfe, eine Stütze, aber
auf keinen Fall ein Ziel.
Buddistische
Mönche sagten aus, nachdem sie mit geiststimulierenden
Planzen experimentierten: “ Es ist interessant, es ähnelt etwas
unseren
Erfahrungen,
welche wir durch die Meditation kennen, mit dem Unterschied, dass Ihr einen
Hubschrauber benutzt um auf die Bergspitze zu gelangen und wir zu Fuss
hinaufsteigen. Alle kommen wir auf der Bergspitze an, aber wenn wir dort oben
angelangen, wird uns klar, dass es nicht darum geht anzukommen sondern darum
was wir auf dem Weg dorthin gelernt haben,...unsere Muskeln sind stärker
geworden... und unsere Meditation tiefer.”
Die
Ibogapflanze ist nur in Cameroun oder in Gabon erhältlich. Auch im Internet
wird sie angeboten, aber meistens sind es andere Produkte ( der Iboga ähnliche
Planzen) und das kann sehr gefährlich sein.
Wir
raten Ihnen gänzlich davon ab, Iboga ohne erfahrene Begleitung einzunehmen.
Wenn diese Pflanze in einem nicht dafür geeigneten Rahmen benutzt wird, kann
die Heftigkeit der Erfahrung sehr ängstigend sein.
Auch
wenn die Ibogapflanze (wurzel) erst in sehr extrem hoher Dosis giftig wird,
gab es Todesfälle bei Drogenabhängigen, welche nach Ibogaeinnahme Heroin zu
sich nahmen. Der Tod kam indirekt durch die Ibogawurzel.
Die
Seminare werden von einem erfahrenen Tradipraktiker geleitet und von dem
Verein Meyaya in Frankreich ( im Ardèche und bald im Elsass) organisiert.
Eine interessante Weise Iboga kennenzulernen.
An
den Seminaren können bis zu 15 Personen teilnehmen.
Wenn
Sie eine persönliche, Ihrer Situation angemessenen Einführung mit einem
erfahrenen Therapeuten möchten, bekommen Sie genauere Informationen bei:
iboga planteur@yahoo.fr
Die
Ibogapflanze kann ein starker Stimmulant sein, welcher grosse körperliche
langanhaltende Leistungen ermöglicht ohne Müdigkeit zu verspüren.
Der
Körper erscheint einem leichter und oft verspürt man das Gefühl zu schweben.
Regenbogenähnliche Lichtstrahlen scheinen die Dinge zu umstrahlen, das zeigt
dem Banzi, dass der Eingeweihte ins Reich der Vorfahren und der Götter
eintritt.
Die
Zeiterfahrung verändert sich, die Zeit scheint sich in die Länge zu ziehen
und die Eingeweihten denken oft, dass ihre spirituelle Reise mehrere Stunden
angedauert hat. Man hat das Gefühl von seinem Körper getrennt zu sein.
Einer
unter ihnen sagte:”Ich bin hier und mein Körper ist dort drüben und bewegt
sich als sei nichts geschehen.”
Eine
hoch dosierte Einnahme kann zu einer Hör, Seh und Geschmacksveränderung führen.
Die Laune pendelt zwischen Angst und Euphorie hin und her.
Schon
1819 wird in einem englischen Buch über das afrikanische Land Gabon über die
Ibogapflanze als ein Fetisch geschrieben. Der Schriftsteller beschreibt sie
als ein “ beliebtes aber heftiges Medikament” und sah sie zweifelslos nur
in Pulverform, denn er präsentiert als einen verbrannten Pilz.
Im
vorigen Jahrhundert entdeckten belgische und französische Forschungsreisende
diese beeindruckende Droge mit den dazugehörigen Ritualen und Zeremonien. Sie
berichteten, dass sie die Muskeln und das Durchhaltevermögen stärke und auch
aufputschende Qualitäten habe.
Eine
Aussage aus dem Jahre 1964 betont, dass die Jäger und Wächter oft davon zu
sich nehmen während der langen Nachtwachen um nicht einzuschlafen.
1880
beobachteten die Deutschen wie der Gebrauch der Pflanze in Cameroun gehandhabt
wurde. Man sagte von der Wurzel, dass sie das Nervensystem anrege und darum
sehr beliebt bei langen ermüdenden Wanderungen, Kanureisen und harten
durchgewachten Nächten sei.
Das
erste Mal hörte man 1903 von ihren halluzinären Eigenschaften, als ein
Eingeweihter, welcher eine hohe Dosis eingenommen hatte, von seiner Erfahrung
sprach. Plötzlich dehnten sich all seine Muskeln auf wunderbare Weise. Er
wurde von einer Art epileptischer Verrücktheit gepackt und bewusstlos sagte
er Worte, welche einen prophetischen Sinn für die Eingweihten machte und
ihnen zeigte, dass der Fetisch zu ihm eingegangen war. |