Aussage
von REGIS

 

 


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Agora

Die Neue Geburt

Die Explosion meines Lebens

Zweite Nacht

Aussage von Cristobal F.

Aussage von REGIS

 

 

Toutankhamon

Ich nehme diesen Nahmen an, um von dem Seminar des 21/11/03 zu berichten ; diejenigen aus meiner Gruppe werden mich wiedererkennen.

Als erstes ist es mir wichtig Gerard und Jeanne zu danken, für die Unterstützung die sie mir gaben.

Ich danke auch der ganzen Gruppe, welche wundervoll für mich war, und besonders einer Person mit der ich in perfekter Einheit war und die sich erkennen wird. Ich habe also das Bedürfnis zu sagen ,dass das Iboga mir sehr in meiner spirituellen Suche geholfen hat.

 Aus Liebe hatte ich alles einer Frau gegeben; 8 Monate meines Lebens, um ihr beim Aufbau ihres Restaurants zu helfen. Dann kam diese plötzliche Trennung und da bin ich unsagbar tief gefallen (Nervenzusammenbruch, Depression) mit starker Todessehnsucht. Ich war kurz vor dem Selbstmord. Als mein Leiden  1 Monat andauerte, beschloss ich mich in die Psychatrie zu begeben. Ich konnte diese Person nicht vergessen und dachte es gäbe nur sie für mich. Das war eine Woche vor Seminarbeginn.

 

Einen Tag vor Beginn des Seminars war ich aus der Psychatrie entlassen worden.

Ich komme also vor Ort an. Als Gerard mich in diesem Zustand sah, hätte er mich beinahe  gleich wieder weggeschickt, wie er mir 4 Tage später erzählte.

Ich kann euch beteuern, dass das Iboga mich auf eine Reise geschickt und mir gezeigt hat was Gut und Böse ist und mir wunderbare Visionen  geschenkt hat.

 

Während des Ausruhens began das Iboga in mir zu arbeiten. Am frühen Morgen war ich aus geglichen und da konnte ich sehen, dass es diese schmerzliche Beziehung gar nicht gegeben hatte. Das Iboga zeigte mir, dass ich in dieser Beziehung mehr mir schlechttuende als gute Erfahrungen gelebt hatte und das ich benutzt worden war. Ich habe das alles auslöschen können.

 Mir ist es wichtig zu sagen, dass ich diese Person am nächsten Morgen vergessen hatte. Ich war in einem innerlichen Neuaufbau.

Gerard hat mich den “Wiederauferstandenen” getauft. Mir ist es wichtig von meiner Erfahrung zu erzählen, um zu sagen, dass das Iboga eine schlimme Erfahrung auslöschen kann, gleichzeitig hilft es sich neu zu orientieren. Ich hatte nämlich eine Aussage einer Person gelesen bei der das nicht funktionniert hatte.

Ihr, die  diese Aussage am lessen seid, wenn Ihr auf der Suche nach etwas seid, entdeckt Iboga und ich wünsche eine gute Reise!

Danke nochmals der ganzen Gruppe und besonders Florence.

 

Zweite Aussage; zwei Monate später:

Ich komme am Schloss “de Liviers” in der Nähe von Privas an. Jeder ist aus verschiedenen Gründen hier.

Mallendi sagt uns; dass es heute abend einen “Wettstreit » gäbe, wer sich am meisten übergeben würde, und es sei nötig sich zu fragen was wir suchen und dann die Planze machen zu lassen. Es ist wichtig los zu lassen , seine Befürchtungen und Ängste zu vergessen.

Wir treffen uns in einem speziel hergerichteten Raum um 22 Uhr , nachdem wir geduscht  und uns umgezogen hatten. Jeder sucht sich seinen Platz, es wird eine lange Nacht, bis 8 Uhr früh.

Mein Rat: seine Ängste und Befürchtungen zu überwinden ist der Schlüssel des Gelingens.

Die erste Angst ist die vor dem bitteren Geschmack der Pflanze. Man muss sich zwingen sie hinunter zu schlucken, dazu muss man total los lassen können.

Den 5. Löffel (Iboga in Pulverform) sollten wir ohne Flüssigkeit einnehmen, und das verlangt grosse Anstrengung, denn man behält alles im Mund und formt daraus ein Bällchen mit der Spucke. Der Geschmack ist abartig. Dann kamen die ersten Reaktionen. Einer fing an zu brechen und nach und nach die anderen auch, alle ausser mir. Panik kam in mir hoch, denn ich empfand Brechreiz, es kam aber einfach nichts. Da hatte ich die  Idee mir die Finger in den Hals zu stecken um etwas nachzuhelfen, was sich als Fehler herausstellte, denn Mallendi hatte es bemerkt und kam zu mir und sagte:” Chef, das brauchst du nicht ! Lass die Planze arbeiten; wenn sie es beschliesst wirst du brechen ! Setz dich erstmal hin, bleib nicht liegen, denn wenn du liegst, legt sich Iboga auch hin und arbeitet nicht.” Das tat ich dann, hatte aber immer noch keine Vision.

Der sechste Löffel kommt und da gibt es einen Hin-und Rückweg in mir, und da musste ich mich übergeben. Es kam von ganz tief, diese Schweinereien die man in sich behalten hatte (Aggressivität, Stress, Nervosität, eben alles was uns nichts bringt und uns dabei hilft uns schlecht zu fühlen). Immer noch keine Visionen , aber aufeinmal bemerke ich Lichtfäden, die aus den Kerzenflammen aufsteigen. Ich beschliesse mich auf die Flamme zu konzentrieren, ich sehe ganz feine Lichtstrahlen in allen Farben. Aufeinmal haben sich alle meinem Solarplexus hingewandt. In diesem Moment verstand ich, dass Gott mich nicht verlassen hatte, dass ich ein Lichtwesen bin und dass ich Vertrauen in mich haben muss.

 

Die zweite Nacht

Die Art der Einnahme der Pflanze ändert sich; weil sie nun mit Honig gemischt wird.

Das ergibt so eine Art Bällchen und dadurch wird die Wirkung der Pflanze erhöht.

Mallendi geht drei mal hintereinander herum und verteilt die Iboga-honig-bällchen an uns. Und da kann ich nur sagen , man geht los wie eine Rakete.

Unsere Gesichter werden mit einer Art weissem Puder geschminkt, ein Spiegel wird vor uns aufgestellt, damit wir uns ansehen können und ins Unterbewusstsein eintauchen können. Dann konzentrieren wir uns auf uns selbst im Spiegel.

 

Erste Vision

Ich starre mich an, ich sehe mich ganz weiss , wie eine Maske mit zwei Löchern als Augen. Ich konzentriere mich und sehe Köpfe, der erste halb Mensch-halb Ratte, der zweite sieht wie eine Art « Elephant-man » aus, der dritte Kopf ist ganz von Lepra befallen. Ich dachte, dass ich mich in meinem Leben unterdrückt und erniedrigt fühlte und dass ich ein grosses Stück Scheisse sei. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich in drei früheren Leben ein Sündenbock gewesen war, und das immer noch mit mir herumschleppe, ab da verschwand die Vision.

 

Zweite Vision

Ich begann mich zu verdoppeln, ich sah also zwei « ich's » nebeneinander. Verwundert nähere ich mich dem Spiegel und fange an mit ihnen zu sprechen indem ich mit dem Finger auf sie zeige; du bist der Gute und du bist der Schlechte, es kam keine Antwort, also sagte ich es anders herum,..keine Antwort. Ich finde keine Antwort und fühle mich völlig blockiert in dieser Vision. Es vergeht einige Zeit und dann kommt mir ein Gedanke, wecher mir sagt,dass es nicht nur das Gute oder das Schlechte gibt, da erschien ein dritter Kopf, der sich zwischen die zwei anderen schob, ich hatte die goldene Mitte gefunden und die Antwort.

 

Dritte Vision

Da sah ich mich als Mang Kaiser ganz in Schwarz gekleidet mit einer roten Borte an meiner Jacke. Ich kommandierte eine Armee von tausenden wilden blutdürstigen Männern. Da verstand ich, dass ich  mich in diesem Leben für die drei anderen Leben als Sündenbock rächte, indem ich tausende von Menschen umbringen liess. Ich fühlte Scham und Bestürzung.

 

Vierte Vision

Dort sah ich mich als Pharaon, und nicht irgenteiner, es war Toutankhamon. Das Sonderbare war, dass ich tief in meinem Inneren wusste, dass ich ein Leben in Ägypten gelebt hatte.Ich fühlte mich immer schon von dieser Zivilisation angezogen.

Während dieser Vision empfand ich viel Glück, Freude und Zufriedenheit, denn ich hatte ein schönes Leben gehabt. Dann sah ich mich tot, man balsamierte mich ein , ich wurde mumifiziert und wurde dann in dem besagten Sarg eingeschlossen und meine Vision war vorbei.

 

Letzte Vision

Es ist nicht zu vergessen, dass manche sich zwischen den Visionen übergeben müssen. Bei mir kommt immer noch nichts. Vielleicht wegen der Früchte von denen ich zuviel gegessen hatte. Und da kam Mallendi mit einer weiteren Dosis Iboga, die ich ohne jegliche Angst zu mir nahm. Und dann ging es sehr schnell, ich musste alles herausbrechen, wie Früchtekompott...Ich konzentrierte mich wieder, sah aber nichts mehr in dem Spiegel.

Ich sehe wieder die Lichtstrahlen, ich beschliesse sie mit meiner Hand zu umfassen.

Auf Augenhöhe verschwanden sie, und aus meinen Augen sah ich dann  weisse Strahlen herausleuchten, welche zu einem Strahl zusammenkamen und dieser Strahl richtete sich langsam auf mein Herz und ging in mich hinein. Das war Extase, mein Herz füllte sich mit einer wahren, reinen Liebe, begleitet von Lebenslust und    dem Verlangen weiterzugeben was ich bekam,...eben zu teilen !

 

Nachwort

Zwei Monate nach dem Seminar: die Veränderungen die, die Pflanze bei mir hervor

gerufen hat.

       ich trinke keinen Alkohol mehr um zu feiern

       ich bin zen, fühle mich locker

       selbstsicher, ich sage nicht mehr ich sei nichts wert !

       Ich fühle weder Agressivität noch Angst

       ich esse weniger

       ich fühle mich ruhiger, vorher war ich immer genervt.

 

 

I dedicate this testimony to Florence !!

 

 

Touthankamon

 


Remarques

“Toutankhamon” is still doing well.

 

He came over with one of his friends who was an alcoholic, and him too has found a balanced life.

 

He often comes to help us with the seminars.

 

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