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Toutankhamon
Ich nehme diesen Nahmen an, um von dem Seminar des
21/11/03 zu berichten ; diejenigen aus meiner Gruppe werden mich
wiedererkennen.
Als erstes ist es mir wichtig Gerard und Jeanne zu
danken, für die Unterstützung die sie mir gaben.
Ich danke auch der ganzen Gruppe, welche wundervoll für
mich war, und besonders einer Person mit der ich in perfekter Einheit war
und die sich erkennen wird. Ich habe also das Bedürfnis zu sagen ,dass das
Iboga mir sehr in meiner spirituellen Suche geholfen hat.
Aus Liebe
hatte ich alles einer Frau gegeben; 8 Monate meines Lebens, um ihr beim
Aufbau ihres Restaurants zu helfen. Dann kam diese plötzliche Trennung und
da bin ich unsagbar tief gefallen (Nervenzusammenbruch, Depression) mit
starker Todessehnsucht. Ich war kurz vor dem Selbstmord. Als mein Leiden
1 Monat andauerte, beschloss ich mich in die Psychatrie zu begeben.
Ich konnte diese Person nicht vergessen und dachte es gäbe nur sie für
mich. Das war eine Woche vor Seminarbeginn.
Einen Tag vor Beginn des Seminars war ich aus der
Psychatrie entlassen worden.
Ich komme also vor Ort an. Als Gerard mich in diesem
Zustand sah, hätte er mich beinahe gleich
wieder weggeschickt, wie er mir 4 Tage später erzählte.
Ich kann euch beteuern, dass das Iboga mich auf eine
Reise geschickt und mir gezeigt hat was Gut und Böse ist und mir wunderbare
Visionen geschenkt hat.
Während des Ausruhens began das Iboga in mir zu
arbeiten. Am frühen Morgen war ich aus geglichen und da konnte ich sehen,
dass es diese schmerzliche Beziehung gar nicht gegeben hatte. Das Iboga
zeigte mir, dass ich in dieser Beziehung mehr mir schlechttuende als gute
Erfahrungen gelebt hatte und das ich benutzt worden war. Ich habe das alles
auslöschen können.
Mir ist es
wichtig zu sagen, dass ich diese Person am nächsten Morgen vergessen hatte.
Ich war in einem innerlichen Neuaufbau.
Gerard hat mich den “Wiederauferstandenen” getauft.
Mir ist es wichtig von meiner Erfahrung zu erzählen, um zu sagen, dass das
Iboga eine schlimme Erfahrung auslöschen kann, gleichzeitig hilft es sich
neu zu orientieren. Ich hatte nämlich eine Aussage einer Person gelesen bei
der das nicht funktionniert hatte.
Ihr, die diese
Aussage am lessen seid, wenn Ihr auf der Suche nach etwas seid, entdeckt
Iboga und ich wünsche eine gute Reise!
Danke nochmals der ganzen Gruppe und besonders
Florence.
Zweite Aussage; zwei Monate später:
Ich komme am Schloss “de Liviers” in der Nähe von
Privas an. Jeder ist aus verschiedenen Gründen hier.
Mallendi sagt uns; dass es heute abend einen
“Wettstreit » gäbe, wer sich am meisten übergeben würde, und es
sei nötig sich zu fragen was wir suchen und dann die Planze machen zu
lassen. Es ist wichtig los zu lassen , seine Befürchtungen und Ängste zu
vergessen.
Wir treffen uns in einem speziel hergerichteten Raum um
22 Uhr , nachdem wir geduscht und
uns umgezogen hatten. Jeder sucht sich seinen Platz, es wird eine lange
Nacht, bis 8 Uhr früh.
Mein Rat: seine Ängste und Befürchtungen zu überwinden
ist der Schlüssel des Gelingens.
Die erste Angst ist die vor dem bitteren Geschmack der
Pflanze. Man muss sich zwingen sie hinunter zu schlucken, dazu muss man
total los lassen können.
Den 5. Löffel (Iboga in Pulverform) sollten wir ohne
Flüssigkeit einnehmen, und das verlangt grosse Anstrengung, denn man behält
alles im Mund und formt daraus ein Bällchen mit der Spucke. Der Geschmack
ist abartig. Dann kamen die ersten Reaktionen. Einer fing an zu brechen und
nach und nach die anderen auch, alle ausser mir. Panik kam in mir hoch, denn
ich empfand Brechreiz, es kam aber einfach nichts. Da hatte ich die
Idee mir die Finger in den Hals zu stecken um etwas nachzuhelfen, was
sich als Fehler herausstellte, denn Mallendi hatte es bemerkt und kam zu mir
und sagte:” Chef, das brauchst du nicht ! Lass die Planze arbeiten; wenn
sie es beschliesst wirst du brechen ! Setz dich erstmal hin, bleib nicht
liegen, denn wenn du liegst, legt sich Iboga auch hin und arbeitet nicht.”
Das tat ich dann, hatte aber immer noch keine Vision.
Der sechste Löffel kommt und da gibt es einen Hin-und
Rückweg in mir, und da musste ich mich übergeben. Es kam von ganz tief,
diese Schweinereien die man in sich behalten hatte (Aggressivität, Stress,
Nervosität, eben alles was uns nichts bringt und uns dabei hilft uns
schlecht zu fühlen). Immer noch keine Visionen , aber aufeinmal bemerke ich
Lichtfäden, die aus den Kerzenflammen aufsteigen. Ich beschliesse mich auf
die Flamme zu konzentrieren, ich sehe ganz feine Lichtstrahlen in allen
Farben. Aufeinmal haben sich alle meinem Solarplexus hingewandt. In diesem
Moment verstand ich, dass Gott mich nicht verlassen hatte, dass ich ein
Lichtwesen bin und dass ich Vertrauen in mich haben muss.
Die zweite Nacht
Die Art der Einnahme der Pflanze ändert sich; weil sie
nun mit Honig gemischt wird.
Das ergibt so eine Art Bällchen und dadurch wird die
Wirkung der Pflanze erhöht.
Mallendi geht drei mal hintereinander herum und
verteilt die Iboga-honig-bällchen an uns. Und da kann ich nur sagen , man
geht los wie eine Rakete.
Unsere Gesichter werden mit einer Art weissem Puder
geschminkt, ein Spiegel wird vor uns aufgestellt, damit wir uns ansehen können
und ins Unterbewusstsein eintauchen können. Dann konzentrieren wir uns auf
uns selbst im Spiegel.
Erste
Vision
Ich starre
mich an, ich sehe mich ganz weiss , wie eine Maske mit zwei Löchern als
Augen. Ich konzentriere mich und sehe Köpfe, der erste halb Mensch-halb
Ratte, der zweite sieht wie eine Art « Elephant-man » aus, der
dritte Kopf ist ganz von Lepra befallen. Ich dachte, dass ich mich in meinem
Leben unterdrückt und erniedrigt fühlte und dass ich ein grosses Stück
Scheisse sei. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich in drei früheren
Leben ein Sündenbock gewesen war, und das immer noch mit mir herumschleppe,
ab da verschwand die Vision.
Zweite
Vision
Ich begann
mich zu verdoppeln, ich sah also zwei « ich's » nebeneinander.
Verwundert nähere ich mich dem Spiegel und fange an mit ihnen zu sprechen
indem ich mit dem Finger auf sie zeige; du bist der Gute und du bist der
Schlechte, es kam keine Antwort, also sagte ich es anders herum,..keine
Antwort. Ich finde keine Antwort und fühle mich völlig blockiert in dieser
Vision. Es vergeht einige Zeit und dann kommt mir ein Gedanke, wecher mir
sagt,dass es nicht nur das Gute oder das Schlechte gibt, da erschien ein
dritter Kopf, der sich zwischen die zwei anderen schob, ich hatte die
goldene Mitte gefunden und die Antwort.
Dritte
Vision
Da sah ich
mich als Mang Kaiser ganz in Schwarz gekleidet mit einer roten Borte an
meiner Jacke. Ich kommandierte eine Armee von tausenden wilden blutdürstigen
Männern. Da verstand ich, dass ich mich
in diesem Leben für die drei anderen Leben als Sündenbock rächte, indem
ich tausende von Menschen umbringen liess. Ich fühlte Scham und Bestürzung.
Vierte
Vision
Dort sah ich
mich als Pharaon, und nicht irgenteiner, es war Toutankhamon. Das Sonderbare
war, dass ich tief in meinem Inneren wusste, dass ich ein Leben in Ägypten
gelebt hatte.Ich fühlte mich immer schon von dieser Zivilisation angezogen.
Während
dieser Vision empfand ich viel Glück, Freude und Zufriedenheit, denn ich
hatte ein schönes Leben gehabt. Dann sah ich mich tot, man balsamierte mich
ein , ich wurde mumifiziert und wurde dann in dem besagten Sarg
eingeschlossen und meine Vision war vorbei.
Letzte
Vision
Es ist nicht
zu vergessen, dass manche sich zwischen den Visionen übergeben müssen. Bei
mir kommt immer noch nichts. Vielleicht wegen der Früchte von denen ich
zuviel gegessen hatte. Und da kam Mallendi mit einer weiteren Dosis Iboga,
die ich ohne jegliche Angst zu mir nahm. Und dann ging es sehr schnell, ich
musste alles herausbrechen, wie Früchtekompott...Ich konzentrierte mich
wieder, sah aber nichts mehr in dem Spiegel.
Ich sehe
wieder die Lichtstrahlen, ich beschliesse sie mit meiner Hand zu umfassen.
Auf Augenhöhe
verschwanden sie, und aus meinen Augen sah ich dann weisse Strahlen herausleuchten, welche zu einem Strahl
zusammenkamen und dieser Strahl richtete sich langsam auf mein Herz und ging
in mich hinein. Das war Extase, mein Herz füllte sich mit einer wahren,
reinen Liebe, begleitet von Lebenslust und
dem Verlangen weiterzugeben was ich bekam,...eben zu teilen !
Nachwort
Zwei Monate
nach dem Seminar: die Veränderungen die, die Pflanze bei mir hervor
gerufen hat.
–
ich
trinke keinen Alkohol mehr um zu feiern
–
ich
bin zen, fühle mich locker
–
selbstsicher,
ich sage nicht mehr ich sei nichts wert !
–
Ich
fühle weder Agressivität noch Angst
–
ich
esse weniger
–
ich
fühle mich ruhiger, vorher war ich immer genervt.
I
dedicate this testimony to Florence !!
Touthankamon
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