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Hallo an Euch alle. Zwei Jahre sind nun
vergangen, seit dem ich von dem ”Nektar”gekostet habe und mit viel
Freude lese ich eure Aussagen. Es ist wahr, dass jede Erfahrung einzigartig
ist, wie jeder von uns allen.
Danke an Iboga, welche uns mit unseren
“Schüsselnachbarn” verbunden hat, denn von ihnen konnten wir viel
lernen, wir sind nicht mehr allein.
Ich danke der Pflanze, durch sie ist mir
erlaubt worden mich von meinem Vater zu verabschieden, ihn zu “hören”.
Danke der Pflanze, dass sie mich mit den
Zähnen im genauen Rytmus des Bogens klappern
liess.
Danke der Pflanze mich der ganzen Horde
meiner Vorfahren vorgestellt zu haben, so wie meinem Dämon den ich aus
Versehen gerufen hatte und ihn nun mit Liebe beiseite schieben konnte.
Ich werde keine Angst mehr haben, denn
die Angst tötet den Geist, -in Wahrheit-, danke der Pflanze uns zu ermöglichen
in das magische Frage-Antwortspiel einzutreten, wo wir die Fragen stellen
und wo wir die Antworten finden.
Während einer zweiten Sitzung im Juni
konnte ich sehr lange im “erwachten” Zustand bleiben und die chemischen
und mathematischen Formeln (Gleichungen) erkennen, welche schräg von links
nach rechts vorbeiliefen, ganz starke Gleichungen, vielleicht die des Lebens
, aber das ist auch nicht weiter wichtig , dann sah ich die Gesichter meiner
späteren Kinder, dann am frühen Morgen wo alle da waren sah ich die
weissen Hände auf schwarzem Hintergrund von der Decke hinunter kommen.
Ich habe mein Hände darüber gelegt wie
einen Schlüssel, ab da ist alles sehr schnell gegangen; ich sagte mir ich
sollte springen, ich machte einen Bogen und bin in die Mitte gegangen und
habe einmal kurz und fest mit den Füssen aufgestampft, die Erde hat
gezittert und eine blaue Schockwelle identisch mit der eines Steines welcher
in einen ruhigen See fällt, hat sich vom Zentrum des Raumes ausgebreitet.
Ich war glücklich etwas hinter mir
gelassen zu haben.
Am Anfang des Abends hatte ich den
Wunsch meine Wut wegzuschmeissen, dieses Monster welches verhindert die
wahren Dinge zu erkennen, diese Wut die ich mein ganzes Leben lang
distillierte, durch die ich mich als Opfer sah. Ich begrüsste all die , die
mein Herz zu sehen wünschte, ich schloss Frieden; auch mit einer jungen
Frau die ich ”Kirsche” getauft hatte, weil sie einen kleinen runden
Kiesel von einem Kirschstein unterscheiden konnte, wenn sie barfuss lief.
Ich fing an zu tanzen, zu laufen, den Vögeln
zuzuhören, die Morgendämmerung
zu beobachten. Als ich in den Raum zurückkam, rief mich eine kleine
Stimme, es schien mir als käme sie von dem Altar wo Mallendi seine
verschiedenen heiligen Zeremonieobjekte dargelegt hatte. Ich sagte dann dem
Mann daneben, wenn er mich zu sehen wünsche sei ich dort hinten am anderen
Ende des Raumes. Ich habe mich wieder hingelegt und ein blendend wiesses
Licht ist mir von der Decke gekommen, ich weinte und lachte und gleichzeitig
empfand grosses Leiden und viel Freude und dann war mein Kopf in einem engen
Tunnel, die Wiedergeburt, ein magischer Moment, “ein neuer Mann ich bin”.
Dann bin ich aufgestanden, eine schwarze
Hand taucht plötzlich auf unsere Hände klatschen aufeinander, mich zieht
es nach hinten, die Klänge verzerren sich, die Musik des Bogens spielt
weiter, aber die Musikanlage war aus.
Was ich dann sah bleibt heute noch ein
Mysterium, ich habe ein paar Antworten, die aber sehr persönlich sind wie
auch die Visionen.
Ausserdem sind nicht die Visionen das
Wichtigste, ich habe an Geschwindikeit zugenommen und kultiviere weiterhin
das Gefühl der Fülle (des Überflusses).
Das Leben ist nicht einfach, es ist
manchmal sogar grausam, aber wozu sich aufregen, mit etwas gutem Willen gibt
es für alles eine Lösung, ich bin in Frieden mit meinem Vater, ich bin in
Frieden mit meiner Mutter.
“etwas hinderte uns daran zu handeln
und wir verstanden, dass wir selbst es waren, wir brauchen uns nur zu
ergeben”.
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